Der Weg der Besinnung
- Gedenkstätten in Bad Berleburg -
Quelle:
Buch "1939-1945 Gefallene und Vermisste der Stadt Berleburg im Zweiten Weltkrieg in Wort und Bild", herausgegeben 2011 vom Verein zum Gedenken der Kriegsopfer von Berleburg e.V.
Erläuterungen zu den Gedenkstätten der Gefallenen und Opfer vergangener Kriege und Gewalt im Stadtgebiet Berleburg:
(die roten Buchstaben-Zahlen-Kombinationen am Ende der jeweiligen Beschreibungen sind GPS-Koordinaten, mit deren Hilfe sich die Standorte exakt bestimmen und finden lassen, z.B. N 51° 02.783, O 008° 23.303)
1.) Städtischer Friedhof (Friedhofskapelle innen):
Schiefertafel mit den Namen der Gefallenen der Kriege 1866 und 1870-1871 der evangelischen Kirchengemeinde Berleburg.
N 51° 02.783, O 008° 23.303
2.) Goetheplatz (früher Marktplatz):
Denkmal für die Gefallenen der Krieges 1866 und 1870-1871 aus der Grafschaft Wittgenstein, erstellt 1901.
N 51° 03.043, O 008° 23.348
3.) Städtischer Friedhof (Friedhofskapelle innen):
Vier Holztafeln für die Gefallenen des Krieges 1914-1918 der ev. Kirchengemeinde Berleburg (Geschnitzt von Fritz Becker–Leymanns im Jahre 1940).
N 51° 02.783, O 008° 23.303
4.) Städtischer Friedhof (oberhalb der Friedhofskapelle):
Kissensteine mit den Namen der Gefallenen des Weltkrieges 1914–1918 der Gemeinde Berleburg (lagen seit dem 25. Mai 1922 auf dem Ehrenhain des Odebornfriedhofes s. 4a und wurden 1952 beim Bau des Krankenhauses wegen Errichtung eines Abwasserkanals aufgenommen). Auch konnten sich Angehörige der Gefallenen die Steine abholen. Auf dem Odebornfriedhof waren die 200 Pesttoten der Stadt vor dem Dreißigjährigen Krieg beerdigt worden.
N 51° 02.784, O 008° 23.287
5.) Städtischer Friedhof (Friedhofskapelle):
Im Kirchenraum befindet sich eine Holztafel zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung.
N 51° 02.783, O 008° 23.303
6.) Städtischer Friedhof (südl. der Gefallenengräber):
Gedenktafel anlässlich der Einweihung des Gefallenenfriedhofs am Totensonntag 1945 für die bei den Kämpfen im April 1945 um Berleburg gefallenen Deutschen Soldaten.
N 51° 02.783, O 008° 23.283
7.) Städtischer Friedhof (westl. der Friedhofskapelle):
Kriegsgräberstätte der bei den Kämpfen um Berleburg im April 1945 Gefallenen. Außer den in ihre Heimat überführten sind hier 45 gefallene Soldaten begraben.
N 51° 02.785, O 008° 23.289
8.) Städtischer Friedhof (nw. der Friedhofskapelle):
Das von Wolfgang Kreutter, Dödesberg, entworfene und am Volkstrauertag im Jahre 1961 errichtete Denkmal besteht aus 12 Schieferstelen, versehen mit den Jahreszahlen des 1. und 2. Weltkrieges, 1914–1918 und 1939–1945. In der Mitte befindet sich ein hohes, schmales Metallkreuz mit den Worten der Seligpreisung aus der Bergpredigt auf der Vorderseite.
N 51° 02.795, O 008° 23.299
9.) Jüdischer Friedhof bis 1905 "Im Berlebach":
Gedenkstätte an die ermordeten jüdischen Mitbürger aus unserer Stadt, eingeweiht am 31.05.2000.
N 51° 03.161, O 008° 23.191
10.) Rathausgarten:
Gedenkstein an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Von hier aus wurden am 9. März 1943 134 Bürgerinnen und Bürger, die Hälfte waren Kinden, ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert.
N 51° 03.284, O 008° 23.553
11.) Stolpersteine:
Vor den Wohnstätten ehemaliger jüdischer Mitbürger (versch. Koordinaten, siehe 11)
12.) Grabstätten von Zwangsarbeitern auf dem städtischen Friedhof.
N 51° 02.809, O 008° 23.151
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Informationen
Verein zum Gedenken der Kriegsopfer von Berleburg e.V.
Vorsitzender: Karsten Wolter
Stellvertreter: Heiner Albrecht Beitzel, Ernst Wecker
Geschäftsführer und Anschrift des Vereins:
Rüdiger Beitzel
Auf der Osterwiese 4
57319 Bad Berleburg
Bankverbindung: Sparkasse Wittgenstein · Kto.-Nr. 31054 · BLZ 460 534 80
Die Gemeinnützigkeit ist zuerkannt.


